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A+C-Kneipe und Vokü entfallen

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage und den Verordnungen zu öffentlichen Veranstaltungen fällt unsere A+C-Kneipe diesen Freitag sowie die Vokü im Café Gegendruck bis auf Weiteres aus.

Seid solidarisch und beteiligt euch an Vernetzungen in der Nachbarschaft.

Anregungen für Werkzeuge zur Online-Vernetzung findet z.B. hier: https://www.systemli.org/de/2020/03/15/solidarische-infrastruktur.html

Frauen*kampftag 8. März

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam wütend und laut sein!!!

Um es in Johanna Dohnals Worten auszudrücken: “Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen.”

A+C-Kneipe am 28.02.2020 19.30h – Gewalt an Frauen*

Wir laden ein zur ersten Kneipe im neuen Jahr, mit der wir uns auf den Frauenkampftag am 8. März vorbereiten.

Gewalt an Frauen* spiegelt das androzentrische Weltbild unserer patriachalen Gesellschaft in einer erschreckenden Deutlichkeit wider. Sie dringt in jegliche Lebensbereiche ein und bestimmt das alltägliche Leben von vielen Frauen* das der Gewalt gegen Frauen* fast schon immanente Schweigen verunmöglicht nicht nur die Verarbeitung des Erlebten, sondern auch den obligaten Kampf gegen Gewalt.

Nach einem kurzen Input wird der Spielfilm “Alles ist gut” gezeigt, sowie darüber diskutiert.

“Alls ist gut… so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der sie am Abend ihres Kennenlernens vergewaltigt. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten.”

Die Türen zur Kneipe sind geöffnet ab 19.30h im Café Gegendruck | Fischergasse 2, Heidelberg-Altstadt



Zeigt euch solidarisch, trinkt viele kleine Biere.


Es ist immer das Gleiche. Erst faseln alle von Zivilcourage und Enga-gement, sogar von einer Gesellschaft, in der wir uns wohl fühlen, aber sobald man nur das Basalste gegen den gravierenden Rechtsruck un-ternimmt, leuchtet einem prompt jemand mit einer Taschenlampe ins Gesicht und schwätzt irgendetwas von Festnahme. ‚Polizei‘ nennen sich die Schergen der Akkumulation, wir nennen sie für gewöhnlich schlicht ‚die Bullen‘.
Kaum hat man die Kettenhunde des Kapitals am Hals, dreht selbst das eigene Umfeld ab, die einen wollen einen über die Verfassungstreue belehren, die anderen behaupten man hätte besser aufpassen sollen, andere wiederum suhlen sich in ihrer Apathie oder bevorzugen die Ar-beit am Begriff.
Doch es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass sich jeglicher An-tifaschismus, der es ernst meint, auf kurz oder lang der Repression aus-gesetzt sieht. Repression ist ein recht abstrakter Begriff für eine recht konkrete Angelegenheit. Wer Repression ‚erfährt‘, wird gejagt, gefes-selt, zu Boden geworfen, verhört und eingeschüchtert. Mit dieser Er-fahrung ist man allein, die Genossinnen und Genossen können sich zwar solidarisch zeigen, bewältigen muss man sie jedoch selbst.
Das mindeste was die Scene tun kann ist die finanziellen Kosten, die bei diesem äußerst leidlichen Prozedere entstehen, zu tragen. Aus die-sem Anlass bitten wir alles was Rang und Namen hat an den Tresen der Infinita Tristeza, es sind Kosten zu decken und zwar reichlich, da-her wollen wir ordentlich zechen.
Wir versprechen euch einen bunten Abend, mit ausgewählten Kaltge-tränken und musikalischer Begleitung, in Heidelbergs verrauchtester möchtegern Kaschemme. Die verkehrsungünstige Lage bitten wir zu entschuldigen.


Getroffen hat es Eine, saufen können alle!

A+C Kneipe am 15.11.19

Am kommenden Freitag findet – wie jeden 3. Freitag im Monat – unsere A+C Kneipe statt. Die Hochschulgruppe EULE wird dieses Mal für einen spannenden Input sorgen. Wir sehen uns ab 19:30 im Cafe Gegendruck, Fischergasse 2. Wie immer in gemütlicher Runde. Erfrischungsgetränke, Cocktails und Snacks stehen bereit. Hier der Ankündigungstext: Die EULE präsentiert: Über das Elend im Studentenmilieu revisited Als 1966 der Text „Über das Elend im Studentenmilieu“ erschien, löste er einen Skandal aus. Die Straßburger Studierenden, die den Text verfasst hatten, wurden exmatrikuliert und konservative Kreise reagierten mit Entsetzen auf das Pamphlet. Im EULE-Lesekreis wird gerade dieser Text bearbeitet, der auch heute in vielen Punkten kaum etwas von seiner Aktualität verloren hat. Zusammen mit euch wollen wir den Text und aktuelle Beispiele des Heidelberger Universitätslebens darauf befragen, wie elendig das Leben im Studentenmilieu heute noch ist.