Author: admina

  • Für Bezahlbaren und Guten Wohnraum für Alle!

     

    aufruf kundgebung

    Hier der offizielle Aufruf:

    Auch in Heidelberg steigen die Mieten, bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapp. Gleichzeitig schreitet die Verdrängung schlechter gestellter Bevölkerungsgruppen voran und treibt sie raus aus der Stadt, in der es zunehmend unmöglich wird, ein Zimmer oder eine günstige Wohnung zu finden. Denn auf dem kompetitiven privaten Wohnungsmarkt besteht nur, wer überhaupt mitspielen kann.

    Zum Semesterstart verschärft sich das Problem, indem eine Betroffenengruppe – die Studierenden – händeringend nach Wohnraum sucht. Dies wollen wir als Wohnraumbündnis zum Anlass nehmen, auf die vielfältigen Probleme auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam zu machen und die Belange aller Betroffenen von Entmietung, Zwangsräumung und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt lautstark zu artikulieren.

    Wir fordern bezahlbaren und guten Wohnraum für alle. Das heißt auch: Menschen müssen unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität, Körperlichkeit oder Religion einen gerechten Zugang zu Wohnraum haben.

    Hierfür rufen wir alle Mitstreiter*innen dazu auf, mit uns in Form einer Kundgebung und eines symbolischen gemeinsamen Zeltens, welches für die prekäre Situation mancher Wohnungssuchender stehen soll, politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen aufzubauen, sich des Themas anzunehmen und dabei Aspekte der Sozialverträglichkeit statt des Profits in den Fokus zu nehmen.

    Damit uns dies gelingt, laden wir euch herzlich ein, am Mittwoch, den 24.10.2018 ab 16 Uhr mit uns euer Zelt auf dem Universitätsplatz aufzuschlagen, euch mit Betroffenen zu solidarisieren oder eure persönlichen Erfahrungen zu teilen und euch mit uns gemeinsam bestimmt gegen die voranschreitende Privatisierung des Wohnungsmarktes zu stellen. Für eine Wohnungspolitik die gerecht, sozial, divers und für alle ausreichend ist, sodass sie allen ein gutes Leben ermöglicht.

    Wir freuen uns auf euer Kommen!

    Das Wohnraumbündnis Heidelberg

    Kundgebung | Mittwoch 24.10. | 16 Uhr | Universitätsplatz, Altstadt Heidelberg

  • Ganztägiges Aktionstraining am 20.10.18 in Heidelberg

    Egal ob G20, Castor-Transport oder EndeGelände. Aktionen des zivilen Ungehorsams, und insbesondere Blockadetaktiken haben sich in den letzten Jahren als effektives Mittel großer und kleiner Protestbewegungen herausgestellt. Aber Blockaden und andere Aktionen wollen geübt sein und benötigen die richtige Vorbereitung. Akut + [C] bietet deshalb ein Aktions- und Blockadetraining an um auf vielfältige Aktionen, wie die anstehende EndeGelände-Aktionen vom 25. – 29.10. im Hambacher Forst vorzubereiten.

    Das Aktionstraining findet statt am 20.10.2018 | 10 – ca. 17 Uhr
    Ort: Atelier, Hans-Bunte Straße 6, Heidelberg


    Das Training richtet sich sowohl an aktionsunerfahrene Menschen als auch an Erfahrenere. Ziel ist es, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf der Straße bzw. dem Acker zu erhöhen. Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Das Durchfließen von Polizeiketten, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen, die rechtlichen Konsequenzen von Aktionen und Polizeirepression sowie der Umgang mit Repressionen. Auch werden wir genauer auf die bevorstehenden EndeGelände-Aktionen schauen.

    Es wird eine Mittagspause mit VoKü und Getränken geben. Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit; ein späteres Dazustoßen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Da das Training vor allem draußen stattfinden wird, zieht euch bitte warm und wetterfest an.

  • A+C Kneipe am Freitag, den 19.10.

    Ökofaschismus oder die ökologische Ablehnung der Moderne

    Die nächste Kneipe von Akut steht an. Diesmal geht es um den sogenannten “Ökofaschismus”. Nach einem kurzen Inputvortrag werden anschließend die kontroversen Thesen diskutiert. Kommt vor bei, lernt uns kennen, macht mit!

    Los geht’s um 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

    Übrigens: Die A+C Kneipe findet jeden dritten Freitag in Monat zu wechselnden Themen statt.

    „In der Ökologiebewegung setzt sich in den letzten Jahren eine Auffassung von Natur durch, in welcher der Mensch als soziales Wesen nicht mehr vorkommt“ schrieb Jutta Ditfurth 1996. Die regressiven Tendenzen der Umweltbewegung brandmarkt sie als Ökofaschismus. Inzwischen ist die Rede vom Ökofaschismus zum geflügelten Wort geworden. Tatsächlich lassen sich nicht nur rechte Gruppierungen finden, die die ökologische Frage nationalistisch aufladen, sondern die Ökologiebewegung ist von Anbeginn mit rechtem Gedankengut durchzogen. Dennoch taugt der Ökofaschismusbegriff höchstens zur Abgrenzung, denn das was als Ökofaschismus bezeichnet wird hat mit Faschismus meist wenig zu tun. Daher soll diese Woche in der Akut+C Kneipe, auf die völkischen Wurzeln der Ökologiebewegung und die Geschichte des grünen Flügels der NSDAP eingegangen werden, um anschließend das regressive Potential der heutigen Ökologiebewegung zu kritisieren.”