Wie jeden letzten Sonntag im Monat: Die AKUT [+c] Vokü im Gegendruck

Akutplogo_1Am diesem Sonntag, den 30.03 ist es wieder soweit. Wir kochen für euch im Café Gegendruck. Zur Vokü gibt es diesmal veganes Gulasch mit Reis dazu Salat und Ofengemüse. Als Nachspeise Rote Grütze nach Ostfriesenart plus eine Überraschung. Also zögert nicht lange und kommt am Sonntag ab 19 Uhr in die Fischergasse 2 in die Heidelberger Altstadt!

www.gegendruck.de

Demonstration „Gegen Nazis und Rassisten!“ am 22.03.2014 um 13 Uhr in Sinsheim

22. März 2014, 13 Uhr

Demonstration „Gegen Nazis und Rassisten!“

Sinsheim, Allee (Ost)

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Wir rufen auf: Kommt alle zum antifaschistischen Block auf die Demo nach Sinsheim!

 

Im Kraichgau hat sich seit 2009 eine feste Naziszene herausgebildet. Besonders für ihre Gegner*innen und für Flüchtlinge entsteht so eine bedrohliche Situation, die auch schon zu körperlichen Übergriffen geführt hat. Wir wollen Nazistrukturen und rassistische Hetze bekämpfen. Nazis in die Defensive drängen!

 

Passt bei der An- und Abreise aufeinander auf! Es gibt auch eine gemeinsame Anreise mit dem Zug:

 

Zugtreffpunkt für Heidelberg: 12.20 Uhr Hauptbahnhof – Haupteingang

Auf nach Pforzheim mit dem Zug aus Heidelberg

Am Sonntag, 23. Februar wollen Nazis wie jedes Jahr der Opfer der Bombenmangriffe in Pforzheim gedenken. Ein großes Baden-Württembergweites Aktionsbündnis versucht, dies zu verhindern und sich den Nazis in den Weg zu stellen. Wir rufen dazu auf sich an den Protesten und Blockaden zu beteiligen. Für eine gemeinsame Hinfahrt wird es einen Zugtreffpunkt in Heidelberg vom Offenen Antifa Treffen Heidelberg (OAT) geben. Ihr findet ihn in Kürze auf deren Seite.

Am Sonntag, den 23.02 findet neben den Gegenaktivitäten in Pforzheim auch die AKUT [+C] Vokü im Gegendruck statt. Ab 19 Uhr gehts los. Es wird auch noch etwas länger offen bleiben und Essen geben, so dass Menschen, die direkt aus Pforzheim kommen, versorgt werden können.

Zum Pforzheimthementag erwarten euch frei nach dem Motto “Deutsche Täter sind keine Opfer” leckere Burger und French Fries!

Wir freuen uns auf euch!

eure AKUT [+C]

Redebeitrag zur Demo in Mainz am 8.2.2014

Am 08. Februar 2014 fand eine antirassistische Demonstration Mainz statt. An dieser Stelle dokumentieren wir unseren Redebeitrag zu NSU, Verfasssungsschutz und institutionellem Rassismus:

“Im September 2000 startete der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) eine beispiellose Mordserie, die erst im November 2011 endete. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven erschossen. Durch Bombenanschläge wurden zahlreiche Menschen verletzt. Schon im Mai 2006 demonstrierten in Kassel circa 4.000 Menschen mit der Forderung “Kein 10. Opfer!”. Das sind etwa zehn mal so viele Menschen wie heute hier demonstrieren. Im Juni 2006 fand eine ähnliche Demonstration in Dortmund statt. Bei beiden Demonstrationen waren Angehörige der Opfer anwesend. Mit der Forderung “Kein 10. Opfer!” riefen Sie nach Aufklärung in einer Mordserie, während sie selbst im Mittelpunkt der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft standen.

Das Problem heißt Rassismus!
Die Polizei hatte immer wieder Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund beiseite geschoben und war fest davon ausgegangen, dass die Opfer selbst in kriminelle Machenschaften verwickelt sein müssten. Einziges Indiz hierfür: Die Opfer hatten einen Migrationshintergrund. Die Familien waren nicht nur Opfer rassistischer Nazis geworden, sondern anschließend auch Opfer der rassistischen Polizei.

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Gegen Homophobie und Diskriminierung!

Trotz aller Lippenbekenntnisse gehört in Deutschland Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung leider immer noch zum Alltag. An dieser Stelle möchten wir auf eine Petition für die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen in Deutschland hinweisen. Wir teilen die Anliegen des Heidelberger Vereins Wandlungsbedarf e.V., möchten aber noch bemerken, dass wir eine Pedition als Mittel der politischen Partizipation und Einflussnahme nicht für ausreichend halten. Eine Petition “bittet” um etwas. Die Bekämpfung von Diskriminierung im Alltag und vor den Gerichten sehen wir aber nicht als Bitte an die Politik, sondern als ständiger Prozess im Alltag von jeder und jedem.
Also unterschreibt die Pedition und geht raus in den Alltag, um aktiv gegen Homophobie und Diskriminierung zu werden!

www.homoheisstmensch.de

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=gBqcbVn0EXg?rel=0&w=560&h=315]

Interview in der break-out im Februar

An dieser Stelle dokumentieren wir ein Interview in der Break-out vom Februar 2014. Viel Spaß beim Lesen!

Interview mit Andrea von der Gruppe AKUT [+C]

Breakout: Zum Jahresbeginn habt ihr euch als neue Gruppe in Heidelberg gegründet. Wofür steht ihr denn?

Andrea: Wir wollen in Aktion, Kritik und Theorie auf die Gesellschaft einwirken und arbeiten an einer Gesellschaft als freie Assoziation mündiger Individuen. Auf unserer Homepage findet sich aber auch schon ein erstes Selbstverständnis

B: Versteht ihr euch auch als Antifa-Gruppe?

A: Ja, wir wollen auch explizit antifaschistische Politik machen und verstehen uns als Teil der Antifa-Szene.

B: Wie steht ihr denn zu den anderen heidelberger Antifa-Gruppen und weswegen habt ihr euch gegründet?
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Demo in Mainz: „Refugees welcome! Rassismus raus aus Köpfen und Ämtern!“

Antirassistische Demonstration am 08. Februar 2014 um 16 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Mainz.

Als Reaktion auf die rassistische Mobilmachung gegen Asylbewerber_innenheime und die europäische Abschiebepolitik wollen wir als Demonstration ein Zeichen der Solidarität setzen. Kommt am 08. Februar zur antirassistischen Demonstration nach Mainz. Unter anderem wird es auch einen Redebeitrag von AKUT [+C] geben.

Den genauen Aufruf findet ihr hier auf der offiziellen Demoseite und auf Facebook

“Kulturschock Zelle” Reutlingen steht im Mannheim vor Gericht

Am 29.01.2014 steht am Oberverwaltungsgerichtshof Mannheim die Verhandlung über die Gaststättenkonzession für das autonome Zentrum “Kulturschock Zelle” in Reutlingen an. Die Stadt Reutlingen will dem Zentrum verbieten als Verein weiter Getränke auszuschenken un fordert die Anmeldung eines Gewerbes. Da jedoch in der “Zelle” niemand Gewinn erzielt und jegliches eingenomme Geld in das Haus gesteckt werden muss, erscheint die Strategie der Stadt als Teil der Bekämpfung der selbstverwalteten Kultur- und Politszene.

Das Urteil gilt als richtungsweisend für alle Zentren dieser Art in BaWü und könnte zu einer weiteren Angriffsfläche gegen selbstverwaltete Projekte führen. Aus Tübingen und Reutlingen wird per Zugtreffpunkt zu Prozess mobilisiert. Wir erklären uns mit der “Zelle” in Reutlingen solidarisch und fordern mehr selbstbestimmte Zentren!

Der Gerichtsprozess findet im Dienstgebäude des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, 68165 Mannheim, Schubertstraße 11, Erdgeschoss, Sitzungssaal I statt.

Mehr Infos und einen Jingle findet ihr auf http://kulturschock-zelle.de/

AKUT [+C] Vokü ab jetzt jeden letzten Sonntag im Monat im Gegendruck

Mjamjam, die Gruppe Akut [+C] kocht ab diesem Jahr jeden letzten Sonntag im Monat im Café Gegendruck. Die Vokü findet jeden Sonntag im Café Gegendruck statt und bietet leckeres veganes Essen. Manchmal findet sie in Verbindung mit einer kulturellen oder politischen Veranstaltung statt. Wenn wir etwas veranstalten, erfahrt ihr es hier und auf unserer Facebookseite… Kommt vorbei!

Los gehts schon diesen Sonntag, den 26.01. ab 19 Uhr im Café Gegendruck