Category: Feminismus

  • Von sexueller Belästigung bis Femizid

    Von sexueller Belästigung bis Femizid – Vortrag und Diskussion über Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Deutschland

    Wann: Samstag, 20.7.2019 um 16 Uhr
    Wo: Luthersaal der Luthergemeinde Worms, Friedrich-Ebert-Straße 45

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    Organisiert von der Interventionistischen Linken Rhein-Neckar.  Die Veranstaltungsbeschreibung ist ihrer Homepage entnommen:

    Täglich werden Frauen in Deutschland sexuell belästigt und vergewaltigt. Bei einer Studie aus dem Jahr 2004 gaben 40 % der befragten Frauen an im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt zu haben. Die Dunkelziffer ist nochmal deutlich höher. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau umgebracht. In der medialen Berichterstattung ist dabei in der Regel die Rede von “Familientragödien”, „Beziehungstaten“ oder “Eifersuchtsdramen” und nicht von “Femiziden”, also Morden an Frauen. Man kann sagen: Die Gewalt gegen Frauen ist Alltag, nicht jedoch deren Skandalisierung.

    In der Öffentlichkeit werden insbesondere Taten durch sogenannte Nicht-Deutsche thematisiert. Das wiederum spielt rechten Gruppierungen in die Hände, die solche Vorkommnisse für sich instrumentalisieren. Doch das Problem “Gewalt gegen Frauen” ist nicht importiert, sondern strukturell in der deutschen Gesellschaft verankert.

    In ihrem Vortrag gehen die beiden Referentinnen der Frage nach, welchen Gewaltformen Frauen und Mädchen in Deutschland ausgesetzt sind und wie dies im Zusammenhang mit gesamtgesellschaftlichen Strukturen steht. Vertiefend analysiert werden sollen dabei folgende Fragen:

    • Wer sind die Täter*innen und wer die Betroffenen?
    • Wie ist die Gesetzeslage in Deutschland und in welchem Rahmen wird gegen Gewalt gegen Frauen gekämpft?

    Aufbauend darauf soll es Raum geben, die Zusammenhänge zwischen gesetzlichen Rahmenbedingungen und patriarchalen Gesellschaftsstrukturen kritisch zu diskutieren.

  • Internationaler Frauenkampftag!

    Auch in Heidelberg heißt es am 8. März wieder:

    Heraus zum Internationalen Frauenkampftag!

    Mit einer Bündnisdemo werden wir unsere feministische Forderungen auf die Straße tragen.F-KT_Flyer_A5_vor_2019

    Wann: Freitag, 8. März 2019 – 17.00 Uhr
    Auftakt: Stadtbücherei Heidelberg

    Die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier!

    Aufruf:

    In vielen westlichen Industrieländern hat sich in Sachen Gender und sexueller Selbstbestimmung einiges getan (Wahl des Geschlechts im Pass, Ehe für alle, Adoptionsrecht etc.). Darüber freuen wir uns selbstverständlich, auch wenn wir wissen, dass trotzdem noch Vieles zu tun bleibt.
    Wir wissen auch, dass die neu gewonnenen, einklagbaren Rechte mit dem Erstarken faschistischer und religiös-fundamentalistischer Bewegungen und Regierungen nicht nur in Europa mehr als brüchig sind. Wir wissen aber auch, dass diese Freiheiten und Rechte für den übergroßen Teil der Frauen in ökonomisch abhängigen und abgehängten Gruppen, Klassen und Regionen nicht gelten.

    Unser Feminismus ist antirassistisch. In den letzten Jahren ist es häufig gelungen, den Kampf gegen frauenfeindliche Gewalt rassistisch aufzuladen. Dagegen setzen wir uns entschieden zur Wehr.

    Wir sind solidarisch mit Frauen auf der ganzen Welt, die gegen ihre Unterdrückung und für ihre Befreiung aus ökonomischen und patriarchalen Gewaltverhältnissen kämpfen.
    Der Kampf für die Befreiung der Frauen ist für uns ein Kampf gegen den patriarchalen Kapitalismus, der die Grundlage der gegenwärtigen Machtverhältnisse bildet.

    Darum demonstrieren wir am 8. März, am Internationalen Frauenkampftag, für unsere Rechte – demonstriere mit uns!

  • Kundgebung gegen Antifeministische Veranstaltungsreihe vom RCDS – 19.11. 17:20 Uhr

    Hallo zusammen,

    Am Montag, den 19.11. findet der erste Vortrag der homophoben und
    antifeministischen Veranstaltungsreihe „Feministin und Konservativ“,
    organisiert vom RCDS, statt. Nachdem die Auftaktveranstaltung zum
    Semesterbeginn nach offiziellen Angaben „aufgrund terminlicher
    Unstimmigkeiten“ – faktisch nach massiver öffentlicher Kritik – abgesagt
    wurde, geht der RCDS jetzt mit der allseits bekannten Antifeministin und
    Mitorganisatorin der “Demo für Alle”, Birgit Kelle, in die nächste
    Runde, die über „Echte Gleichberechtigung statt Quotenwahn“ sprechen soll.

    Wir können diese Versuche, den feministischen Diskurs von rechts zu
    besetzten, nicht unbeantwortet lassen und laden daher am Montag, den 19.11. um 17:20 Uhr zu einer Kundgebung vor der Burschenschaft Allemannia Heidelberg in der Karlstraße 10 ein.

    Solidarische Grüße