Category: Aktionen

  • Demo 17. Mai “Mietenwahnsinn stoppen!”

    Als Mitglied des Heidelberg Wohnraumbündnisses laden wir zur Demonstration am 17. Mai, 17 Uhr an der Stadtbücherei ein.

    Hier der Aufruf der Bündnisses:

    Auch in Heidelberg sind ein angespannter Wohnungsmarkt und die Angst vor einer Verdrängung ins Heidelberger Umland für Menschen mittleren und niedrigen Einkommens Alltag. Die sogenannte Mietpreisbremse schafft dabei keine Abhilfe, denn der städtebauliche Fokus liegt weiterhin auf der maximalen Generierung neuer Arbeitsplätze und einer Erweiterung von Gewerbeflächen, statt auf sozialem Wohnungsbau. Dadurch spitzt sich das Problem weiter zu. Die vergleichsweise schon geringe Sozialwohnungsquote Heidelbergs hat sich seit 2005 nochmals halbiert. Selbst im Handlungsprogramm Wohnen der Stadt Heidelberg 2017 wird darauf hingewiesen, dass mindestens 400 neue geförderte Wohnungen pro Jahr notwendig seien, um den Wohnungsmarkt zu entspannen, dennoch verfehlt die Stadt dieses Ziel Jahr für Jahr aufs Neue.

    Trotz vieler Versprechungen führen die neu gewonnenen Wohnflächen nicht zu einer Entspannung der Situation. Vielmehr träumt OB Würzner von der Umsetzung des Heidelberger Silicon Valley im Patrick-Henry-Village.

    Die Stadtverwaltung könnte bezüglich der Wohnungsnot in Heidelberg anders handeln. Solange diese Handlungsmöglichkeiten aber nicht genutzt werden, bleiben die Probleme hausgemacht. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass der Markt alleine ebenso wenig in der Lage ist, die Wohnungsnot zu lösen. Im Gegenteil, sinkende Miet- und Eigentumspreise sind für eine profitorientierte Immobilien und Bauwirtshaft nichts wünschenswertes. Eine Entspannung des Wohnungsmarktes in Heidelberg ist weder absehbar noch von Seiten der Stadt nachhaltig geplant.

    Es ist unsere Stadt! Und es muss etwas passieren! Für uns ist klar, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt des profitorientierten Marktes sein darf. Wir fordern deshalb ein Ende des privaten Wohnraummarktes hin zu einer Vergesellschaftung und demokratischen Selbstverwaltung. Wir wollen bezahlbaren & guten Wohnraum für alle. Das kann nur dann gelingen, wenn ein gleicher Zugang zu Wohnraum unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion geschaffen wird.

    Kommt mit uns auf die Straße und kämpft mit uns für bezahlbare und gute Wohnungen für alle!

    WAS? Demo “MIETENWAHNSINN STOPPEN!”

    Wann? 17. Mai ab 17 Uhr

    Wo? Treffpunkt: Stadtbücherei, HD-Bergheim

  • Kein Fußbreit der AfD!

    AntiAFD

    Das Heidelberger Netzwerk gegen Rechts ruft am kommenden Samstag zur Kundgebung gegen die Auftaktveranstaltung der AfD zur Kommunal- und Europawahl in Ziegelhausen auf.

              Wann?   Samstag 23.03.19, 17 Uhr
              Wo?        Steinbachhalle Ziegelhausen

    Die Facebook Veranstaltung findet ihr hier!

    Alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder einer Behinderung, haben die gleichen unteilbaren Rechte. Darunter fällt ganz zuvorderst das Recht, ohne Angst vor Verfolgung und Diskriminierung leben zu können. Die AfD sieht das anders.

    Gemeinsam stellen wir uns deswegen der AfD entgegen, die in der Steinbachhalle Ziegelhausen ihren Auftakt zur Kommunal- und Europawahl abhalten will.

    Wir werden uns überall, wo Faschistinnen und Faschisten ihre menschenverachtende Ideologie in die Öffentlichkeit zu tragen versuchen, ihnen gemeinsam entgegenstellen.

    Unterstützt uns hierbei und kommt zahlreich!

  • A+C Kneipe am 18.01. ab 19:30 Uhr: “Nachhaltiger Aktivismus”

    Am Freitag, den 18.01.2019 findet wie jeden dritten Freitag im Monat die A+C Kneipe statt. Ein guter Anlass um uns kennenzulernen oder in gemütlicher RUnde über politische Themen zu diskutieren. Kommt vorbei.

    Am 18.01.19 ab 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

    Thema diesmal:

    Created with GIMP
    Nachhaltiger Aktivismus
    Nach Timo Luthmanns „Politisch aktiv sein und bleiben“

    Politisch aktive Personen stehen oft großen politischen wie persönlichen Herausforderungen gegenüber. Diese Belastung kann dazu führen, dass Menschen aufgrund von Stress und Überarbeitung ausfallen. Aber nicht nur hohe Ansprüche an sich selber oder Leistungsdruck, sondern auch Posttraumatische Belastungsstörung durch Polizeigewalt, mangelnde Kommunikations- oder KonfliktKultur und interne Machtkämpfe in Gruppen haben zur Folge, dass wichtige Erfahrungen, Wissen und Kontakte mit Personen wegbrechen und ganze Bewegungen weniger wirkmächtig sind. Timo Luthmann hat in seinem Handbuch „Politisch aktiv sein und bleiben“ erstmals das Konzept des nachhaltigen Aktivismus dargestellt. Er erläutert Strategien für ein nachhaltiges politisches Engagement, bei dem es auch darum geht, kollektive Strukturen zu schaffen, die langfristigen Aktivismus unterstützen. In der Kneipe möchten wir die wichtigsten Kernthesen und Strategien seines Buches darstellen und anschließend den Raum öffnen, um über eigene Erfahrungen oder Methoden zu sprechen oder einfach bei einem Kaltgetränk gemütlich zusammenzusitzen.