Category: Anti-Sexismus

  • Frauen*kampftag 8. März

    Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam wütend und laut sein!!!

    Um es in Johanna Dohnals Worten auszudrücken: “Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen.”

  • A+C-Kneipe am 28.02.2020 19.30h – Gewalt an Frauen*

    Wir laden ein zur ersten Kneipe im neuen Jahr, mit der wir uns auf den Frauenkampftag am 8. März vorbereiten.

    Gewalt an Frauen* spiegelt das androzentrische Weltbild unserer patriachalen Gesellschaft in einer erschreckenden Deutlichkeit wider. Sie dringt in jegliche Lebensbereiche ein und bestimmt das alltägliche Leben von vielen Frauen* das der Gewalt gegen Frauen* fast schon immanente Schweigen verunmöglicht nicht nur die Verarbeitung des Erlebten, sondern auch den obligaten Kampf gegen Gewalt.

    Nach einem kurzen Input wird der Spielfilm “Alles ist gut” gezeigt, sowie darüber diskutiert.

    “Alls ist gut… so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der sie am Abend ihres Kennenlernens vergewaltigt. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten.”

    Die Türen zur Kneipe sind geöffnet ab 19.30h im Café Gegendruck | Fischergasse 2, Heidelberg-Altstadt



  • Von sexueller Belästigung bis Femizid

    Von sexueller Belästigung bis Femizid – Vortrag und Diskussion über Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Deutschland

    Wann: Samstag, 20.7.2019 um 16 Uhr
    Wo: Luthersaal der Luthergemeinde Worms, Friedrich-Ebert-Straße 45

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    Organisiert von der Interventionistischen Linken Rhein-Neckar.  Die Veranstaltungsbeschreibung ist ihrer Homepage entnommen:

    Täglich werden Frauen in Deutschland sexuell belästigt und vergewaltigt. Bei einer Studie aus dem Jahr 2004 gaben 40 % der befragten Frauen an im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt erlebt zu haben. Die Dunkelziffer ist nochmal deutlich höher. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau umgebracht. In der medialen Berichterstattung ist dabei in der Regel die Rede von “Familientragödien”, „Beziehungstaten“ oder “Eifersuchtsdramen” und nicht von “Femiziden”, also Morden an Frauen. Man kann sagen: Die Gewalt gegen Frauen ist Alltag, nicht jedoch deren Skandalisierung.

    In der Öffentlichkeit werden insbesondere Taten durch sogenannte Nicht-Deutsche thematisiert. Das wiederum spielt rechten Gruppierungen in die Hände, die solche Vorkommnisse für sich instrumentalisieren. Doch das Problem “Gewalt gegen Frauen” ist nicht importiert, sondern strukturell in der deutschen Gesellschaft verankert.

    In ihrem Vortrag gehen die beiden Referentinnen der Frage nach, welchen Gewaltformen Frauen und Mädchen in Deutschland ausgesetzt sind und wie dies im Zusammenhang mit gesamtgesellschaftlichen Strukturen steht. Vertiefend analysiert werden sollen dabei folgende Fragen:

    • Wer sind die Täter*innen und wer die Betroffenen?
    • Wie ist die Gesetzeslage in Deutschland und in welchem Rahmen wird gegen Gewalt gegen Frauen gekämpft?

    Aufbauend darauf soll es Raum geben, die Zusammenhänge zwischen gesetzlichen Rahmenbedingungen und patriarchalen Gesellschaftsstrukturen kritisch zu diskutieren.