Category: Aktionen

  • Kundgebung gegen Antifeministische Veranstaltungsreihe vom RCDS – 19.11. 17:20 Uhr

    Hallo zusammen,

    Am Montag, den 19.11. findet der erste Vortrag der homophoben und
    antifeministischen Veranstaltungsreihe „Feministin und Konservativ“,
    organisiert vom RCDS, statt. Nachdem die Auftaktveranstaltung zum
    Semesterbeginn nach offiziellen Angaben „aufgrund terminlicher
    Unstimmigkeiten“ – faktisch nach massiver öffentlicher Kritik – abgesagt
    wurde, geht der RCDS jetzt mit der allseits bekannten Antifeministin und
    Mitorganisatorin der “Demo für Alle”, Birgit Kelle, in die nächste
    Runde, die über „Echte Gleichberechtigung statt Quotenwahn“ sprechen soll.

    Wir können diese Versuche, den feministischen Diskurs von rechts zu
    besetzten, nicht unbeantwortet lassen und laden daher am Montag, den 19.11. um 17:20 Uhr zu einer Kundgebung vor der Burschenschaft Allemannia Heidelberg in der Karlstraße 10 ein.

    Solidarische Grüße

  • Ganztägiges Aktionstraining am 20.10.18 in Heidelberg

    Egal ob G20, Castor-Transport oder EndeGelände. Aktionen des zivilen Ungehorsams, und insbesondere Blockadetaktiken haben sich in den letzten Jahren als effektives Mittel großer und kleiner Protestbewegungen herausgestellt. Aber Blockaden und andere Aktionen wollen geübt sein und benötigen die richtige Vorbereitung. Akut + [C] bietet deshalb ein Aktions- und Blockadetraining an um auf vielfältige Aktionen, wie die anstehende EndeGelände-Aktionen vom 25. – 29.10. im Hambacher Forst vorzubereiten.

    Das Aktionstraining findet statt am 20.10.2018 | 10 – ca. 17 Uhr
    Ort: Atelier, Hans-Bunte Straße 6, Heidelberg


    Das Training richtet sich sowohl an aktionsunerfahrene Menschen als auch an Erfahrenere. Ziel ist es, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf der Straße bzw. dem Acker zu erhöhen. Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Das Durchfließen von Polizeiketten, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen, die rechtlichen Konsequenzen von Aktionen und Polizeirepression sowie der Umgang mit Repressionen. Auch werden wir genauer auf die bevorstehenden EndeGelände-Aktionen schauen.

    Es wird eine Mittagspause mit VoKü und Getränken geben. Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit; ein späteres Dazustoßen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Da das Training vor allem draußen stattfinden wird, zieht euch bitte warm und wetterfest an.

  • NSU-Prozess: Straßen in Heidelberg nach Opfern des NSU umbenannt

    Am Mittwoch endet der NSU-Prozess nach über fünf Jahren. Im Rahmen einer dezentralen, bundesweiten Aktion der Interventionistischen Linken haben auch wir in Heidelberg anläßlich dessen einige Straßen nach den Opfern des NSU umbenannt.

    Wir wollen damit an die Opfer des NSU erinnern: Enver Simsek,Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kilic, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

    Der NSU-Prozess hat kein Licht ins Dunkle der rechten Terrornetzwerke gebracht. Im Gegenteil: Die Theorie des “isolierten Trios” wird weiter verfestigt. Dabei wurden die Verstrickungen bis in höhere Ebenen des Verfassungsschutzes hinein völlig augeklammert. Zeugen starben auf mysteriöser Art und Weise an “Selbstmord aus Liebeskummer” und “einer unerkannten Diabetes” kurz bevor, bzw. auf dem Weg zu ihrer Aussage. In Hessen bleiben die NSU Akten für 120 Jahre unter Verschluss.

    Wir fordern Aufklärung der Netzwerke und ihrer Verstrickung in staatliche Institutionen.
    Wir fordern die Auflösung des Verfassungsschutzes.
    Unsere Solidarität gilt auch in Zukunft den Betroffenen von rechter Gewalt.

    Der NSU war nicht zu dritt!

    Während der Aktion nahm die Heidelberger Polizei die Personalien von einigen AktivstInnen auf und leitete ein Verfahren wegen Sachbeschädigung an den Straßenschildern durch Aufkleber ein. Dabei ging sie unverhältnismäßig gegenüber Zeugen der Aktion vor. Als diese das Geschehen mit einer Kamera dokumentieren wollten, versuchten die Beamten ihnen die Kamera aus der Hand zu schlagen und gewaltsam zu entreißen. Wir fordern die Einstellung aller Verfahren.