Category: Aktionen

  • Rede zum Protestcamp in Heidelberg am 16.01.2020

    Wir begrüßen das Protestcamp am Rathaus in Heidelberg, dass sich seit einigen Tagen dort aufhält. Schaut gerne vorbei auf dem Camp, unterstützt mit eurer Anwesenheit, Bannern oder Zelten den Protest. Nehmt euch auch eine Kanne Tee und natürlich eure Maske mit.

    No Borders No Nation

    Seit Jahren ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer und wir wissen, der Tod dieser Menschen ist in Europa politisch gewollt. Wer lässt diese Menschen sterben?

    Wir wissen von den Pushback-Aktionen. Pushback heißt, dass die Boote von der Küstenwache nicht an Land gelassen werden. Stattdessen werden die Boote in gefährliche Gewässer gebracht, dementsprechend zurück gepusht. Das bedeutet eine aktive Gefährdung von Schutzsuchenden herbeizuführen. Wir wissen auch das “christliche” Politiker wie Seehofer sich nicht schämen, solche illegalen Aktionen zu decken – wieso? Es sind nicht nur ‘die Politiker’ oder Faschisten, die diese Menschen sterben lassen. Es ist ein politischer Unwille in der Gesellschaft, diese Grenzen zu durchbrechen. Es ist nicht so, dass die Nachricht des Leides durch die Medien zensiert wird, Menschen nicht darüber sprechen oder Tatsachen geschönt werden. Hier halten wir Banner hoch mit der Forderung, die Menschen aus den Lagern zu holen und das Massensterben im Mittelmeer zu stoppen und als Antwort kommt zurück: Nee, machen wird nicht. Wie ist das möglich? Wie können Menschen das Sterben und die Zustände in den Lagern zulassen, gar akzeptieren? So sehr es nach Irrsinn ausschaut, dahinter steht ein logisches Denken basierend auf Grenzen. Ein Denken das ein -Wir- gegen -die Anderen- befeuert. Ein Denken, dass besagt: Du dort, ich hier…. Es erscheint unverändbar. Denn die Logik dahinter, lässt das Sterben als Notwendigkeit erscheinen. Mit dieser Logik wirken Grenzen, Abschottung, Konkurrenz und Volksgemeinschaften auf uns, als natürlich. Diese Logik macht Nationen und Nationalitäten, Reisepässe und Visa, Waffenexporte und Profitmaximierung zu einer Selbstverständlichkeit.

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  • A + C Kneipe am 19. Juli: “Be the Change?”

    Am Freitag, den 19.07.2019 findet wie jeden dritten Freitag im Monat die A+C Kneipe statt. Ein guter Anlass um uns kennenzulernen oder in gemütlicher Runde über politische Themen zu diskutieren. Kommt vorbei!

    Am 19.07.19 ab 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

    Thema diesmal:
    “Be the change!”? – Welchen Stellenwert hat mein Handeln für gesellschaftliche Veränderung?

    Wer gegen den Klimawandel kämpft oder für eine freie Gesellschaft eintritt, stößt häufig auf Gegenwind. KritikerInnen werfen AktivistInnen vor, gegen ihre eigenen Forderungen zu verstoßen, wenn diese dann ja doch in den Urlaub fliegen, Fleisch essen oder neue Kleidung kaufen. Diesem Vorwurf wird in Teilen der Bewegung mit „Be the Change!“ oder dem Verweis auf die Macht der KonsumentInnen und Konsumkritik begegnet.
    Nach einem kurzen Überblick der Positionen wollen wir in dieser Kneipe anhand von praktischen Beispielen diskutieren, welchen Stellenwert das persönliche Handeln für gesellschaftliche Veränderung hat. Kann der Umgang mit den scheinbaren Widersprüchen zwischen Handeln und politischem Anspruch auch auf Kapitalismuskritik angewendet werden?

    Bleiben uns nur die Möglichkeiten der Reform, Revolution, Zynismus oder völliger Selbstaufgabe?

    Wie immer gibt es Snacks und Cocktails für den Gemütlichkeitsfaktor 🙂

  • ENDE GELÄNDE 19.-24.06.19, Rheinisches Braunkohlerevier

    Vom 19.-24. Juni 2019 ruft das Aktionsbündnis Ende Gelände zum sechsten Mal zu massenhaften zivilen Ungehorsam im Rheinischen Braunkohlerevier auf. Tausende Menschen aus ganz Europa werden erwartet, um für Klimagerechtigkeit einzustehen. Es bleibt beim Versprechen, wieder zu kommen bis der letzte Bagger ruht und das bedeutet auch dieses Jahr wieder in die Grube zu steigen.

    Daher bieten wir von Akut+c euch am 16. Juni, um 21 Uhr noch einen Last-Minute-Infoabend an! Etwas im Stil: ++Kurzer Abriss über EG++ aktuelle oder akute Fragen angehen ++ Möglichkeiten bei EG auch noch in letzter Minute mitzuwirken++ Alles ganz gemütlich während der leckeren VoKü vom SDS im Cafe Gegendruck, Fischergasse 2. Die beginnt bereits um 20 Uhr.

    Beachtet auch die aktuellen Infos auf der Ende Gelände Homepage. Von Anreise-Infos über Bettenbörse bis hin zu neuen Checklisten für Bezugsgruppe ist die Seite gefüllt.

    SYSTEM CHANGE NOT CLIMATE CHANGE! Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände!

    Ihr könnt nicht dabei sein? Jede Unterstützung ist willkommen. Ob ihr die Aktion über eure sozialen Medienkanäle teilt oder an ENDE GELÄNDE spendet. Ihr könnt auch eine Petition unterschreiben – denn RWE pickt sich nun gezielter einzelne Aktivistinnen raus und versucht sie mit saftigen Geldstrafe-Forderungen oder Unterlassungserklärungen kleinzukriegen. Von der Hambacher Forst Aktivistin Eule über die Pressesprecherin Kathrin Henneberger und aktuell den Aktivisten Daniel.

    Hier gehts zur Petition! Denn legen sie sich mit einer*m an, legen sie sich mit der ganzen Umweltbewegung an!