Author: admina

  • Redebeitrag zur Demo in Mainz am 8.2.2014

    Am 08. Februar 2014 fand eine antirassistische Demonstration Mainz statt. An dieser Stelle dokumentieren wir unseren Redebeitrag zu NSU, Verfasssungsschutz und institutionellem Rassismus:

    “Im September 2000 startete der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) eine beispiellose Mordserie, die erst im November 2011 endete. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven erschossen. Durch Bombenanschläge wurden zahlreiche Menschen verletzt. Schon im Mai 2006 demonstrierten in Kassel circa 4.000 Menschen mit der Forderung “Kein 10. Opfer!”. Das sind etwa zehn mal so viele Menschen wie heute hier demonstrieren. Im Juni 2006 fand eine ähnliche Demonstration in Dortmund statt. Bei beiden Demonstrationen waren Angehörige der Opfer anwesend. Mit der Forderung “Kein 10. Opfer!” riefen Sie nach Aufklärung in einer Mordserie, während sie selbst im Mittelpunkt der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft standen.

    Das Problem heißt Rassismus!
    Die Polizei hatte immer wieder Hinweise auf einen rassistischen Hintergrund beiseite geschoben und war fest davon ausgegangen, dass die Opfer selbst in kriminelle Machenschaften verwickelt sein müssten. Einziges Indiz hierfür: Die Opfer hatten einen Migrationshintergrund. Die Familien waren nicht nur Opfer rassistischer Nazis geworden, sondern anschließend auch Opfer der rassistischen Polizei.

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  • Gegen Homophobie und Diskriminierung!

    Trotz aller Lippenbekenntnisse gehört in Deutschland Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung leider immer noch zum Alltag. An dieser Stelle möchten wir auf eine Petition für die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen in Deutschland hinweisen. Wir teilen die Anliegen des Heidelberger Vereins Wandlungsbedarf e.V., möchten aber noch bemerken, dass wir eine Pedition als Mittel der politischen Partizipation und Einflussnahme nicht für ausreichend halten. Eine Petition “bittet” um etwas. Die Bekämpfung von Diskriminierung im Alltag und vor den Gerichten sehen wir aber nicht als Bitte an die Politik, sondern als ständiger Prozess im Alltag von jeder und jedem.
    Also unterschreibt die Pedition und geht raus in den Alltag, um aktiv gegen Homophobie und Diskriminierung zu werden!

    www.homoheisstmensch.de

    [youtube http://www.youtube.com/watch?v=gBqcbVn0EXg?rel=0&w=560&h=315]

  • Interview in der break-out im Februar

    An dieser Stelle dokumentieren wir ein Interview in der Break-out vom Februar 2014. Viel Spaß beim Lesen!

    Interview mit Andrea von der Gruppe AKUT [+C]

    Breakout: Zum Jahresbeginn habt ihr euch als neue Gruppe in Heidelberg gegründet. Wofür steht ihr denn?

    Andrea: Wir wollen in Aktion, Kritik und Theorie auf die Gesellschaft einwirken und arbeiten an einer Gesellschaft als freie Assoziation mündiger Individuen. Auf unserer Homepage findet sich aber auch schon ein erstes Selbstverständnis

    B: Versteht ihr euch auch als Antifa-Gruppe?

    A: Ja, wir wollen auch explizit antifaschistische Politik machen und verstehen uns als Teil der Antifa-Szene.

    B: Wie steht ihr denn zu den anderen heidelberger Antifa-Gruppen und weswegen habt ihr euch gegründet?
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