Author: admina

  • Vortrag am 19.12. Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit: Die Thesen von Marx und Engels auf dem Prüfstand

    Am 19.12.2014 veranstalten wir gemeinsam mit der libertären Gruppe eine Vokü mit leckerem veganen Essen (ab 19:00 Uhr) und einen Vortrag zum Thema Arbeit (ab 20:00 Uhr) mit Simon E. Der Abend findet in der ZEP (Zeppelinstr.1) statt.

    Arbeit – ein Thema das unser aller Leben prägt. Entweder müssen wir zu viel oder zu wenig davon verrichten und irgendwie hat jeder Meinungen dazu. Welche der bekanntesten und stärksten dieser Meinungen und Thesen stammen von Karl Marx und Friedrich Engels. Diese werden in diesem Vortrag unter die Lupe genommen und aus Sicht des frühen 21. Jahrhunderts geprüft. Was ist „entfremdete“ Arbeit? Was ist die „Reservearmee“ der Arbeitssuchenden? Geht uns wirklich die Arbeit aus? Ist Arbeit tatsächlich das, was den Menschen zum Menschen macht? Und was würden diese letzten zwei Thesen, miteinander verglichen, bedeuten: hören wir im Kapitalismus auf, Menschen zu sein? Wenn ja: ist das gut oder schlecht? Welche Konsequenzen können wir aus den Analysen und Thesen dieser Autoren ziehen? In welcher Situation stecken wir heute und wie können Auswege aus dieser aussehen?

  • Vokü und Konzert mit Faulenza am 30.11.2014

    Zusammen mit der Libertären Gruppe Heidelberg laden wir für Sonntag, den 30. November 2014 zur veganen Vokü mit Konzert in das Café Gegendruck ein.

    Ab 19 Uhr wird es veganes Essen geben. Im Anschluss daran spielt Faulenz*A, eine politische Liedermacherin.

    Sie schreibt über sich:
    „Als streunende Punkerin und Glamour Queen spiele ich meine Lieder mit Gitarre, Akkordeon und zu HipHop Beatz. Sie handeln von Trans*Themen, queerer Liebe, Traurigkeit und Spaß, vom Tanzen und einem Leben, dass ich mir wild und zwanglos wünsche. Ich erzähle von „Julian oder Juliane“, von Rotkehlchen im Magen, Cupcakes essenden Gefühlen, von Glitzer, Rebellion und Straßenwind. Werdet autonome Mäuse!“
    Mehr über und von Faulenz*A findet ihr unter: faulenza.blogsport.de

    Sonntag, 30.11.2014 im Café Gegendruck, Fischergasse 2, Heidelberg
    vegane Vokü ab 19.00 Uhr
    Konzert ab 20.00 Uhr

  • Reaktion auf den Text „Die akute Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit“ der Gruppe e.M.a.K

    Auf der am Abend vor der Nachttanzdemo im Café Gegendruck stattfindenden Soliparty und auf der Nachttanzdemo selbst kam dieser Text (https://linksunten.indymedia.org/de/node/125360) der „Gruppe e.M.a.K.“ in Umlauf. Auch wenn er nicht direkt an uns herangetragen wurde, wird sich in erster Linie mit AKUT[+C] beschäftigt, daher wollen wir uns im Folgenden damit auseinandersetzen.
    Wir können diesen Text nicht, wie möglicherweise beabsichtigt, als reine Äußerung zynischer Kritik ansehen. Vielmehr kommt es uns so vor als wollten sich die Autor*innen durch übertrieben hochgestochene Sprache selbst inszenieren. Diese Art der Profilierung und die teilweise auf Unwahrheiten basierende Argumentation sind dem zynischen Charakter nicht zuträglich. Wir finden es schade, dass sich die wenigen, auf drei Seiten erstreckenden, Kritikpunkte zwischen Pseudo-Intellektualität und persönlichen Diffamierungen verlieren. Aufgrund dessen fanden wir es schwierig, die Kritikpunkte an unserer Gruppe klar herauszulesen und gehen dennoch auf die für uns wichtigen Punkte ein.

    1. Gräben werden überbrückt die Menschen mühevoll gezogen haben
    → Als AKUT[+C] werden wir uns von Gruppen, zu denen wir grundlegende inhaltliche Differenzen haben distanzieren. Die angesprochenen Gräben haben wir jedoch nicht gezogen und fühlen uns deshalb nicht in der Verantwortung sie aufrecht zu erhalten.

    2. Unwissenheit über eigene Irrelevanz und Fehlen der Reflexion über Position in der Gesellschaft
    → Es ist uns durchaus bewusst, dass wir durch unsere Aktivität keine gesamtgesellschaftlich relevanten Veränderungen bewirken, trotzdem finden wir es richtig und wichtig eine solche Veränderung anzustreben.

    3. klare Positionen werden vermieden, v.a. alles was eine Positionierung Israel gegenüber erzwingen würde wird umgangen
    → Es ist richtig, dass wir uns zu manchen Themen, aus unterschiedlichen Gründen noch nicht positioniert haben. Beigetragen zu der kurzen Solidaritätsbekundung mit den gegen den IS Kämpfenden in Kobane hat sicherlich die in unserer Gruppe vorhandene Heterogenität.

    4. Der Aufruf zur Nachttanzdemo besteht nur aus Hauptsätzen und kann daher keine tiefer gehende Analyse leisten
    → Das Ziel des Aufrufs zur Nachttanzdemo war nicht eine tiefer gehende Gesellschaftsanalyse zu schreiben, sondern Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft anzuregen und zudem zur Nachttanzdemo aufzurufen. Wir hätten uns weiterhin über jede ergänzende Analyse gefreut und sind uns sicher diese hätte sowohl den Kongress als auch die Nachttanzdemo positiv bereichert.
    Wir haben den Anspruch möglichst vielen Menschen Inhalte verständlich zugänglich zu machen und sehen eine einfache Sprache daher als nötiges Mittel der Wahl.

    Wir sehen die Notwendigkeit eines innerlinken Diskurses und wollen zu diesem beitragen, solange er nicht auf einer Basis geführt wird, die so prätentiös ist, wie das Wort selbst.