Author: admina

  • AfD Wahlkampfstand blockiert: Gerichtsverfahren eingestellt

    Im Februar letzten Jahres wurde ein AfD Wahlkampfstand in Speyer von DemonstrantInnen blockiert. Die daraufhin herbeigerufene Polizei hat einen AfD-Gegner ohne erkennbaren Grund am Arm gepackt, zum Polizeiauto gezerrt und in Handschellen aufs Polizeirevier gebracht. In Folge dessen wurde dem Genosse wegen “Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte” der Prozess gemacht. Das Verfahren wurde diese Woche vom Amtsgericht Speyer eingestellt, da „keine erkennbare Widerstandshandlung des Angeklagten“ auf Videos zu erkennen waren.

    Hier findet ihr den Beitrag auf Indymedia von der Antifaschistischen Aktion Speyer/Schifferstadt zur Einstellung des Verfahrens und zur Aktion vom Februar 2016.

    Das Vorgehen der Polizei ist leider typisch und nicht neu. Wer von der Polizei angegriffen wird, muss häufig auch noch mit den Folgen einer Anzeige wegen Widerstands rechnen. Wenn Ihr auf Aktionen selber Opfer von Polizeigewalt werdet, wendet Euch an die Rote Hilfe und verweigert die Aussage! Ihr seid nicht allein!

  • Ausstellung “Unterschiede, die einen Unterschied machen“

    Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 im Heidelberger
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma die
    Ausstellung  “Unterschiede, die einen Unterschied machen“ statt.

    Am Dienstag, den 7. Februar 2017 ab 19:30 Uhr wird die Ausstellung in
    den Räumen des Dokuzentrums (Bremeneckgasse 2) eröffnet.

    Neben der Ausstellung soll eine Veranstaltungsreihe inhaltlich für
    Themen rund um Gleichstellung, Antidiskriminierung und Antirassismus
    sensibilisieren. Die Veranstaltungen werden von über 30 Gruppen und Vereinen beigesteuert. In Zusammenarbeit mit dem Antidiskriminierungsreferat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Referat für Politische Bildung des Studierendenrates der Universität Heidelberg und dem Jungen Forum DIG Heidelberg organisieren wir als AKUT [+C] die szenische Lesung Mihail Sebastian´s Tagebücher mit Robert Stadlober und Thomas Ebermann, die die Gefährlichkeit nationalsozialistischen Denkens verdeutlicht.

    Mehr zur szenischen Lesung „Voller Entsetzen aber nicht verzweifelt“
    Mehr zur Ausstellung  auf Facebook
    Mehr Infos zum kompletten Projekt hd-respekt

  • Workshop zur Neuen Rechten am 10.02.

    Am 17.01.2017 verkündete das Bundesverfassungsgericht die NPD nicht zu verbieten. Diese sei zwar verfassungsfeindlich, eine ernstzunehmende Gefahr sei sie aber nicht. Gleichzeitig war das letzte Jahr von einem deutlichen Erstarken rechter Bewegungen geprägt.  Wie passt das zusammen?  Viel von dem, was gerade von rechts kommt, entstammt der sogenannten Neuen Rechten. Die Neue Rechte grenzt sich nicht nur inhaltlich von der NPD ab, sondern verfolgt auch andere Strategien.

    Was es damit auf sich hat, wollen wir uns im Workshop genauer ansehen. Dabei zeigt sich, dass die theoretischen Bezüge der Neuen Rechten weit zurückreichen. Nach einem Input zu ihrer Entstehung wollen wir uns ihr aktuelles Auftreten ansehen.  In einer Gruppenarbeitsphase werden dabei die Schwerpunkte AfD, die Identitären, antifeministische Kampagnen und neurechte Strategien behandelt. In einer abschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir mit der Neuen Rechten umgehen.

    Wir freuen uns auf euch!
    Kommt zahlreich!

    16-20 Uhr in der ZEP, Zeppelinstr. 1
    In Kooperation mit dem Stura der Uni HD.