Author: admina

  • Ausstellung “Unterschiede, die einen Unterschied machen“

    Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 im Heidelberger
    Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma die
    Ausstellung  “Unterschiede, die einen Unterschied machen“ statt.

    Am Dienstag, den 7. Februar 2017 ab 19:30 Uhr wird die Ausstellung in
    den Räumen des Dokuzentrums (Bremeneckgasse 2) eröffnet.

    Neben der Ausstellung soll eine Veranstaltungsreihe inhaltlich für
    Themen rund um Gleichstellung, Antidiskriminierung und Antirassismus
    sensibilisieren. Die Veranstaltungen werden von über 30 Gruppen und Vereinen beigesteuert. In Zusammenarbeit mit dem Antidiskriminierungsreferat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Referat für Politische Bildung des Studierendenrates der Universität Heidelberg und dem Jungen Forum DIG Heidelberg organisieren wir als AKUT [+C] die szenische Lesung Mihail Sebastian´s Tagebücher mit Robert Stadlober und Thomas Ebermann, die die Gefährlichkeit nationalsozialistischen Denkens verdeutlicht.

    Mehr zur szenischen Lesung „Voller Entsetzen aber nicht verzweifelt“
    Mehr zur Ausstellung  auf Facebook
    Mehr Infos zum kompletten Projekt hd-respekt

  • Workshop zur Neuen Rechten am 10.02.

    Am 17.01.2017 verkündete das Bundesverfassungsgericht die NPD nicht zu verbieten. Diese sei zwar verfassungsfeindlich, eine ernstzunehmende Gefahr sei sie aber nicht. Gleichzeitig war das letzte Jahr von einem deutlichen Erstarken rechter Bewegungen geprägt.  Wie passt das zusammen?  Viel von dem, was gerade von rechts kommt, entstammt der sogenannten Neuen Rechten. Die Neue Rechte grenzt sich nicht nur inhaltlich von der NPD ab, sondern verfolgt auch andere Strategien.

    Was es damit auf sich hat, wollen wir uns im Workshop genauer ansehen. Dabei zeigt sich, dass die theoretischen Bezüge der Neuen Rechten weit zurückreichen. Nach einem Input zu ihrer Entstehung wollen wir uns ihr aktuelles Auftreten ansehen.  In einer Gruppenarbeitsphase werden dabei die Schwerpunkte AfD, die Identitären, antifeministische Kampagnen und neurechte Strategien behandelt. In einer abschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir mit der Neuen Rechten umgehen.

    Wir freuen uns auf euch!
    Kommt zahlreich!

    16-20 Uhr in der ZEP, Zeppelinstr. 1
    In Kooperation mit dem Stura der Uni HD.

  • Szenische Lesung: Voller Entsetzen aber nicht verzweifelt

    Robert Stadlober und Thomas Ebermann spielen und lesen Mihail Sebastian

    Am Donnerstag, den 23.02.2017 um 19:30 Uhr Theater im Romanischen Keller; Seminarstraße 3 / Heidelberg (Altstadt)

    Robert Stadlober, seit seiner Darstellung des halbseitig spastisch gelähmten Internatsschülers Benjamin Lebert in “Crazy” (2000) einer der Stars des jungen deutschen Kinos, liest aus diesem “ergreifenden Dokument des moralischen Verfalls einer Gesellschaft” (Malte Herwig, FAZ). Davor gibt Thomas Ebermann, Publizist (u.a. für “konkret”) und Gründungsmitglied der “Grünen”, eine Einführung in den historischen Hintergrund der Tagebücher.

    Mihail Sebastian, geboren 1907 als Iosef Hechter in der Donaustadt Braila, zog mit 20 zum Studium nach Bukarest und wurde bald zur “Jungen Generation” gezählt, einer Intellektuellen-Gruppe um den Philosophen Nae Ionescu. Sebastians Tagebücher, 2005 auf Deutsch im Claassen-Verlag erschienen, dokumentieren die Fassungslosigkeit, mit der er auf die alltäglichen Erlebnisse reagiert, die ihm als Juden das gefährliche Potenzial nationalistischen Denkens verdeutlichen. 280.000 jüdische Rumän*innen fielen dem Holocaust zum Opfer, Sebastian überlebte und wurde 1945 ins Außenministerium berufen, starb jedoch im selben Jahr durch einen Autounfall.

    In Zusammenarbeit mit dem Antidiskriminierungsreferat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem Referat für Politische Bildung des Studierendenrates der Universität Heidelberg und dem Jungen Forum DIG Heidelberg.

    Eintritt: gegen Spende