Author: admina

  • 15.Dezember 19:30 | KNEIPE “Emanzipatorischer Kulturabend”

    Wir laden dazu ein, gemeinsam einen Abend mit emanzipatorischer Musik, Gedichten, Geschichten und Tanz zu gestalten – denn auch die Ermutiger*innen brauchen Ermutigung!

    wichtig: Die geplante Veranstaltung mit Hami Nguyen muss leider auf das nächste Jahr verschoben werden. Weitere Infos dazu folgen bald.

    Wir wollen in diesen düsteren Zeiten unsere solidarischen Beziehungen stärken und gemeinsam einen schönen, ermutigenden Abend verbringen. Dazu laden wir Euch ein, Eure Lieblingsgedichte, Lieder, Instrumente, Tänze und Geschichten mitzubringen. Ob die Gefängnisbriefe von Rosa Luxemburg, die Gedichte von Bell Hooks und von Semra Ertan, die Lieder von Berthold Brecht oder gemeinsames Govendtanzen – emanzipatorische Kultur und Geschichte ist vielfältig und bunt. Wir wollen sie uns zusammen in Erinnerung rufen und Kraft daraus ziehen, dass wir, solidarische Menschen, die trotz alledem kämpfen, schon immer waren und gemeinsam hier sind.

    Falls ihr euch krank fühlen solltet, bleibt bitte daheim. Wir freuen uns, wenn ihr euch vorher testet – wir werden auch Schnelltests vor Ort haben.

    Zitat von Rosa Luxemburg: “So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem.”

  • 13.November 19 Uhr | “Männlichkeit verraten!” – Buchlesung und Diskussion mit Kim Posster

    Mendelejewplatz 1, HD Rohrbach

    Kim Posster stellt sein Buch “Männlichkeit verraten! Über das Elend der ‚Kritischen Männlichkeit‘ und eine Alternative zum heutigen Profeminismus” vor.

    Wie lässt sich „die Männerfrage“ emanzipatorisch beantworten? Das Verhältnis von Männlichkeit, Männern und Feminismus wird so intensiv diskutiert, wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Konzepte wie ‚Profeminismus‘ und die Geschichte der antisexistischen Männerbewegung werden wiederentdeckt und sollen neu belebt werden. Besonders das Schlagwort ‚kritische Männlichkeit‘ versammelt neue Ansätze und Gruppen, die das Verhältnis von Männlichkeit und feministischer Kritik bestimmen und praktisch angehen wollen. Was eigentlich Grund zur Hoffnung geben sollte, stellt sich bei genauerem Hinsehen aber oft als bloße Fortsetzung der Katastrophe heraus.

    Denn die neu entflammte Debatte und Praxis zur Kritik an Männlichkeit wird von popfeministischer Lebensberatung, dem innerlichen Moralismus des Privilegiencheckens und dem verzweifelten Versuch dominiert, cis Männern feministische Kritik irgendwie schmackhaft zu machen. Vor allem das, was unter dem Label ‚kritische Männlichkeit‘ geschieht, ist nicht viel mehr als ein hoch individualisiertes Programm zur Resouveränisierung verunsicherter (cis) Männer. Feministische Kritik wird sich dafür im schlechtestmöglichen Sinne einverleibt, damit ihre Konsequenzen weiter ausgesessen und unterlaufen werden können – nur diesmal mit dem ‚korrekten‘ Vokabular und einer profeministischen Pseudo-Praxis.

    Männlichkeit verraten! bricht mit allen Versuchen der einhegenden Versöhnlichkeit und geht in die Konfrontation. Der provokante Essay ist das Ergebnis von über fünf Jahren Frust, Enttäuschung und analytischer Wut über (eigene) Männlichkeit; darüber, wie sie in der Linken herrscht und wie gerade der neue Profeminismus auf sie eingeht. Er verbindet dafür Beobachtung und Polemik, Analyse und Intervention, Theorie und Praxis – in der Hoffnung auf eine organisierte Männlichkeitskritik, die Männlichkeit weder erkunden noch stärken will. Stattdessen soll sie organisiert und institutionalisiert zum konkreten Problem gemacht werden, zu dem die real existierenden Männer ein bewusstes und politisches Verhältnis einnehmen müssen.

    Kommt vorbei, bringt v.a. auch eure männlichen Friends mit und diskutiert mit uns gemeinsam zum Buch. Wir freuen uns auf euch!

    Hier geht´s zum Buch: https://neofelis-verlag.de/verlagsprogramm/wissenschaft/politik-debatte/1078/maennlichkeit-verraten

  • 20. Oktober 19:30 Uhr | KNEIPE Fünfundfünzigtausendschuß* – Nazis und rechte Netzwerke in den deutschen “Sicherheitsbehörden”

    Wir veranstalten am Freitag, den 20. Oktober um 19:30 Uhr unsere Kneipe im Rabatz.

    Dabei werden wir uns mit der Broschüre “Fünfundfünzigtausendschuß* – Nazis und rechte Netzwerke in den deutschen “Sicherheitsbehörden” beschäftigen, die von einem Genossen der Kampagne “Entnazifizierung jetzt!” vorgestellt wird:

    Seit dem 8. Mai 2020 hat die Kampagne „Entnazifizierung Jetzt!“ annähernd 900 Skandale von Nazis und Rassist*innen in den deutschen „Sicherheitsbehörden“ gesammelt und in der Broschüre „Fünfundfünfzigtausend Schuss“ veröffentlicht. Während rechte und konservative Brandstifterinnen diese Skandale durch das Einzelfall-Märchen verharmlosen, zeigt die Recherchearbeit auf, dass es sich um ein strukturelles Problem in historischer Kontinuität handelt.

    In unserer Kneipe,
    die jeden zweiten Monat freitags stattfindet, wird die Recherche vorgestellt.
    Kommt vorbei!

    Wir freuen uns, wenn ihr euch testet, bevor ihr kommt. Wir haben Tests vor Ort.

    Hier findet ihr unser Plakatdesign zum Selbstausdrucken und Aufhängen.