Author: admina

  • Ganztägiges Aktionstraining am 20.10.18 in Heidelberg

    Egal ob G20, Castor-Transport oder EndeGelände. Aktionen des zivilen Ungehorsams, und insbesondere Blockadetaktiken haben sich in den letzten Jahren als effektives Mittel großer und kleiner Protestbewegungen herausgestellt. Aber Blockaden und andere Aktionen wollen geübt sein und benötigen die richtige Vorbereitung. Akut + [C] bietet deshalb ein Aktions- und Blockadetraining an um auf vielfältige Aktionen, wie die anstehende EndeGelände-Aktionen vom 25. – 29.10. im Hambacher Forst vorzubereiten.

    Das Aktionstraining findet statt am 20.10.2018 | 10 – ca. 17 Uhr
    Ort: Atelier, Hans-Bunte Straße 6, Heidelberg


    Das Training richtet sich sowohl an aktionsunerfahrene Menschen als auch an Erfahrenere. Ziel ist es, unsere gemeinsame Handlungsfähigkeit auf der Straße bzw. dem Acker zu erhöhen. Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Das Durchfließen von Polizeiketten, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen, die rechtlichen Konsequenzen von Aktionen und Polizeirepression sowie der Umgang mit Repressionen. Auch werden wir genauer auf die bevorstehenden EndeGelände-Aktionen schauen.

    Es wird eine Mittagspause mit VoKü und Getränken geben. Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit; ein späteres Dazustoßen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll! Da das Training vor allem draußen stattfinden wird, zieht euch bitte warm und wetterfest an.

  • A+C Kneipe am Freitag, den 19.10.

    Ökofaschismus oder die ökologische Ablehnung der Moderne

    Die nächste Kneipe von Akut steht an. Diesmal geht es um den sogenannten “Ökofaschismus”. Nach einem kurzen Inputvortrag werden anschließend die kontroversen Thesen diskutiert. Kommt vor bei, lernt uns kennen, macht mit!

    Los geht’s um 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

    Übrigens: Die A+C Kneipe findet jeden dritten Freitag in Monat zu wechselnden Themen statt.

    „In der Ökologiebewegung setzt sich in den letzten Jahren eine Auffassung von Natur durch, in welcher der Mensch als soziales Wesen nicht mehr vorkommt“ schrieb Jutta Ditfurth 1996. Die regressiven Tendenzen der Umweltbewegung brandmarkt sie als Ökofaschismus. Inzwischen ist die Rede vom Ökofaschismus zum geflügelten Wort geworden. Tatsächlich lassen sich nicht nur rechte Gruppierungen finden, die die ökologische Frage nationalistisch aufladen, sondern die Ökologiebewegung ist von Anbeginn mit rechtem Gedankengut durchzogen. Dennoch taugt der Ökofaschismusbegriff höchstens zur Abgrenzung, denn das was als Ökofaschismus bezeichnet wird hat mit Faschismus meist wenig zu tun. Daher soll diese Woche in der Akut+C Kneipe, auf die völkischen Wurzeln der Ökologiebewegung und die Geschichte des grünen Flügels der NSDAP eingegangen werden, um anschließend das regressive Potential der heutigen Ökologiebewegung zu kritisieren.”

  • Sammelband “Antifaschistische Pädagogik” erschienen

    Im April 2017 veranstalteten wir unter dem Titel “Antifaschistische Pädagogik” eine Tagung zur fortgeschrittenen Mobilisierung von Rechts in der Gesellschaft und mögliche Gegenstrategien. Die Relevanz dieses Themas ist leider nicht kleiner geworden.

    Zur Tagung ist nun ein Buch im Alibri-Verlag erschienen. Die Vortragenden haben sich zusammengetan und ihre Beiträge beigesteuert. Ihr bekommt es in jedem Buchhandel, an unseren Büchertischen oder direkt beim Alibri-Verlag.

    Aus dem Inhalt:

    Der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa ist auch eine Niederlage der politischen Bildung. Für die Pädagogik ist er zugleich eine neue Herausforderung: Antidemokratische und diskriminierende Positionen werden zunehmend wieder offen vertreten.
    Bei der Entwicklung von Gegenstrategien kommt der Pädagogik eine wichtige Rolle zu. Ihr stellen sich Fragen nach den richtigen Strategien, sowohl zur Vorbeugung als auch im Einsatz gegen rechte Anschauungen und Handlungen: Wie umgehen mit autoritären Einstellungen, dem Verbleiben in Pauschalisierungen und dem Denken in Stereotypen?
    Der Sammelband setzt sich mit Pädagogik und Bildung aus antifaschistischer Perspektive kritisch auseinander. Die Autor*innen bilanzieren bisherige Versuche, erdenken neue Wege und diskutieren aktuelle Fragestellungen. Schließlich geben sie handfeste Tipps für die eigene pädagogische Arbeit.

    Mit Beiträgen von Julian Bierwirth, Anna-Maria Boulnois, Kemal Bozay, Daniel Burghardt, Thomas Höhne, Thomas Jelitte, Christos Kirizakis, Levent Konca, Lola Lux, Benjamin Ortmeyer, Katharina Rhein, Kristina Scheuermann, Herbert Schmidt, Bernd Wagner und Merlin Wolf.