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  • #18nulldrei – ich nehm mir frei!

    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=vuOTQuSXYLE&w=560&h=315]

  • Kein Fußbreit dem Rassismus! Nicht in Ludwigshafen, nicht am 08.02.2015 – nirgendwo und nirgendwann!

    Am Sonntag, den 08. Februar 2015 wollen rechte Hooligangs einer HoGeSa-Abspaltung in Ludwigshafen aufmarschieren. Die organisierende Gruppe „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ versucht, diese Veranstaltung zu einem Aufmarsch nationalistischer Hooligans aus dem gesamten Bundesgebiet zu machen.
    Verschiedenste Gruppen aus Mannheim, Ludwigshafen und der Region rufen zu Protesten auf, um ihrem stumpfen Rassismus entgegenzutreten.
    Auch aus Heidelberg wird es eine gemeinsame Anreise geben. Treffpunkt ist am 08.02.2015, um 11:15 Uhr vor dem Heidelberger Hauptbahnhof (Haupteingang).

    Kommt an diesem Tag alle nach Ludwigshafen und beteiligt euch an den antifaschistischen Protesten gegen den rechten Aufmarsch!

  • Schlimm genug, dass du Deutschland bist – Zugtreffpunkt „Mannheim sagt Ja“

    Rassistische Beleidigungen, gewalttätige Übergriffe, Bürgerwehren,
    Hakenkreuzschmierereien auf brennenden Flüchtlingsunterkünften – in den
    letzten Wochen häuften sich rassistische Übergriffe. Vielleicht nichts
    was sich Rassist_innen nicht sowieso wünschen, allerdings kommt die
    Umsetzung solcher Wünsche zu konkreten Handlung nicht von ungefähr.
    Pegida, ein Mob völkischer Deutscher – Pardon patriotischer Europäer,
    trägt wesentlich dazu bei, dass sich Tätern ein gesellschaftlicher
    Kuschelraum bietet. Das Klima welches durch, am Montag den 12.1.
    mittlerweile zum zwölften mal, in Dresden marschierende Bürger_innen
    entsteht ist ein durch und durch rassistisches. Von der vorgeheuchelten
    „Islamismuskritik“ ist in Pegidas Grundsatzpapier kaum etwas zu lesen,
    um genau zu sein beschäftigen sich von den 19 Forderungen vier mit dem
    Islam/Islamismus. Naja, sagen wir mal im weitesten Sinne. Aber wieso
    auch?! Anstoß für die Proteste war nach Aussage der Organisator_innen ja
    sowieso eine Demo mit der Forderung nach Waffen für die PKK. Dass der
    Kampf in Kobane allerdings wirklich einer gegen den politischen
    Islamismus ist, davon wollte die Orga scheinbar nichts mitbekommen, denn
    in guter Tradition ergriff man sich die Straße um gegen diese
    Überfremdung endlich mal eigenhändig anzukämpfen – die Politiker machen
    ja alles falsch, das Volk will Volk bleiben und sowieso die ganzen
    Ausländer nehmen uns nicht nur die Arbeitsplätze weg – von diesen
    Wirtschaftsflüchtlingen wollen wir erst gar nicht anfangen, unser Boot
    ist nämlich schon längst ganz dolle am überlaufen, sieht man ja,
    insbesondere hier in Dresden. Mit genauer Betrachtung der Fakten sind
    diese Ressentiments zwar widerlegt, doch was sind schon Fakten mehr als
    von der amerikanisch gesteuerten Lügenpresse erfundene Täuschungen um
    das Personal der Deutschland GmbH weiterhin unter Kontrolle zu halten.
    Solche Verschwörungstheorien kommen mensch bekannt vor, nicht nur von
    den Friedensmahnwachen.
    Allerdings reicht die Verteidigung der deutschen Kulturhoheit den Pegida
    noch nicht, denn man ist zwar einerseits „für sexuelle Selbstbestimmung“
    aber andererseits „gegen dieses wahnwitzige „Gender-Mainstreaming“. Dass
    es bei ersterem den Wenigsten darum gehen wird auch Menschen die von der
    Heteronormativität abweichen sexuelle Selbstbestimmung ohne
    gesellschaftliche Diskriminierung zu ermöglichen, das sollte
    Betrachter_innen des Mobs außer Frage stehen.

    In Mannheim wird es am 17.1. eine Demonstration gegen Rassismus unter
    dem Motto „Mannheim sagt JA – Flüchtlinge willkommen – Für Vielfalt
    statt Hass und Angst“ geben. Zu einer gemeinsamen Hinfahrt treffen wir uns um 13:20 am Heidelberger Hauptbahnhof.