Category: Info

  • ENDE GELÄNDE 19.-24.06.19, Rheinisches Braunkohlerevier

    Vom 19.-24. Juni 2019 ruft das Aktionsbündnis Ende Gelände zum sechsten Mal zu massenhaften zivilen Ungehorsam im Rheinischen Braunkohlerevier auf. Tausende Menschen aus ganz Europa werden erwartet, um für Klimagerechtigkeit einzustehen. Es bleibt beim Versprechen, wieder zu kommen bis der letzte Bagger ruht und das bedeutet auch dieses Jahr wieder in die Grube zu steigen.

    Daher bieten wir von Akut+c euch am 16. Juni, um 21 Uhr noch einen Last-Minute-Infoabend an! Etwas im Stil: ++Kurzer Abriss über EG++ aktuelle oder akute Fragen angehen ++ Möglichkeiten bei EG auch noch in letzter Minute mitzuwirken++ Alles ganz gemütlich während der leckeren VoKü vom SDS im Cafe Gegendruck, Fischergasse 2. Die beginnt bereits um 20 Uhr.

    Beachtet auch die aktuellen Infos auf der Ende Gelände Homepage. Von Anreise-Infos über Bettenbörse bis hin zu neuen Checklisten für Bezugsgruppe ist die Seite gefüllt.

    SYSTEM CHANGE NOT CLIMATE CHANGE! Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände!

    Ihr könnt nicht dabei sein? Jede Unterstützung ist willkommen. Ob ihr die Aktion über eure sozialen Medienkanäle teilt oder an ENDE GELÄNDE spendet. Ihr könnt auch eine Petition unterschreiben – denn RWE pickt sich nun gezielter einzelne Aktivistinnen raus und versucht sie mit saftigen Geldstrafe-Forderungen oder Unterlassungserklärungen kleinzukriegen. Von der Hambacher Forst Aktivistin Eule über die Pressesprecherin Kathrin Henneberger und aktuell den Aktivisten Daniel.

    Hier gehts zur Petition! Denn legen sie sich mit einer*m an, legen sie sich mit der ganzen Umweltbewegung an!

     

  • Demo 17. Mai “Mietenwahnsinn stoppen!”

    Als Mitglied des Heidelberg Wohnraumbündnisses laden wir zur Demonstration am 17. Mai, 17 Uhr an der Stadtbücherei ein.

    Hier der Aufruf der Bündnisses:

    Auch in Heidelberg sind ein angespannter Wohnungsmarkt und die Angst vor einer Verdrängung ins Heidelberger Umland für Menschen mittleren und niedrigen Einkommens Alltag. Die sogenannte Mietpreisbremse schafft dabei keine Abhilfe, denn der städtebauliche Fokus liegt weiterhin auf der maximalen Generierung neuer Arbeitsplätze und einer Erweiterung von Gewerbeflächen, statt auf sozialem Wohnungsbau. Dadurch spitzt sich das Problem weiter zu. Die vergleichsweise schon geringe Sozialwohnungsquote Heidelbergs hat sich seit 2005 nochmals halbiert. Selbst im Handlungsprogramm Wohnen der Stadt Heidelberg 2017 wird darauf hingewiesen, dass mindestens 400 neue geförderte Wohnungen pro Jahr notwendig seien, um den Wohnungsmarkt zu entspannen, dennoch verfehlt die Stadt dieses Ziel Jahr für Jahr aufs Neue.

    Trotz vieler Versprechungen führen die neu gewonnenen Wohnflächen nicht zu einer Entspannung der Situation. Vielmehr träumt OB Würzner von der Umsetzung des Heidelberger Silicon Valley im Patrick-Henry-Village.

    Die Stadtverwaltung könnte bezüglich der Wohnungsnot in Heidelberg anders handeln. Solange diese Handlungsmöglichkeiten aber nicht genutzt werden, bleiben die Probleme hausgemacht. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass der Markt alleine ebenso wenig in der Lage ist, die Wohnungsnot zu lösen. Im Gegenteil, sinkende Miet- und Eigentumspreise sind für eine profitorientierte Immobilien und Bauwirtshaft nichts wünschenswertes. Eine Entspannung des Wohnungsmarktes in Heidelberg ist weder absehbar noch von Seiten der Stadt nachhaltig geplant.

    Es ist unsere Stadt! Und es muss etwas passieren! Für uns ist klar, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt des profitorientierten Marktes sein darf. Wir fordern deshalb ein Ende des privaten Wohnraummarktes hin zu einer Vergesellschaftung und demokratischen Selbstverwaltung. Wir wollen bezahlbaren & guten Wohnraum für alle. Das kann nur dann gelingen, wenn ein gleicher Zugang zu Wohnraum unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion geschaffen wird.

    Kommt mit uns auf die Straße und kämpft mit uns für bezahlbare und gute Wohnungen für alle!

    WAS? Demo “MIETENWAHNSINN STOPPEN!”

    Wann? 17. Mai ab 17 Uhr

    Wo? Treffpunkt: Stadtbücherei, HD-Bergheim

  • Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

    Wir freuen uns die szenische Lesung mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense am 10. Mai 2019 im Theater im Romanischen Keller um 20 Uhr ankündigen zu können!

    Einlass: 19:30 Uhr
    Eintritt frei, Spenden erwünscht (Richtwert 5-15 €)

    Heimat – Eine Besichtigung des Grauens. »Heimat« boomt und es scheint kein Entrinnen aus ihr zu geben. Jeder und jede muss sie haben, lieben, vermissen, verteidigen oder tief im Herzen tragen. Ob Greenpeace oder Kaufland, die Identitären oder die Grünen, Horst Seehofer oder Bodo Ramelow: Alle machen mit – und niemand fragt »Warum?«. Wo bleibt der Zweifel und die Skepsis, wenn plötzlich alle das gleiche wollen und fühlen? Thomas Ebermann  und Thorsten Mense werden sich daher nicht mit einem weiteren Heimatbegriff an der Debatte beteiligen, sondern fühlen sich stattdessen den historischen wie zukünftigen Opfern von Heimat verbunden. Denn der Boom der Heimat ist das Grundrauschen der gesellschaftlichen Rechtsentwicklung, der Soundtrack zur völkischen Mobilmachung, die Einstimmung auf kommende Zumutungen und Unmenschlichkeiten. Die Referenten stellen sich dem entgegen – unausgewogen, schroff und negatorisch. Weitere Infos unter heimatfeindschaft.de

    Thomas Ebermann ist Autor, Gründungsmitglied der Grünen, Publizist und Dramaturg und hat jahrelang satirische Lesungen veranstaltet und über 50 literarische Stoffe zu szenischen Lesungen bearbeitet.

    Thorsten Mense ist freiberuflicher Soziologe (Dr. phil.), Journalist, Autor und Filmvorführer. 2016 erschien von ihm das Buch „Kritik des Nationalismus“. Er ist Mitglied im Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) in Leipzig. Quelle: https://www.heimatfeindschaft.de/ueber-uns/

    Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer (Theaterkollektiv EGfKA) und Peter Bremme (Radio FSK Hamburg)

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