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  • Treffen gegen Studiengebühren

    Das Bündnis “Lernfabriken Meutern Heidelberg” läd zu einem Infoabend ein, an dem die nächsten Schritte der Bildungsproteste gegen Studiengebühren geplant werden sollen. Wir weisen gerne drauf hin. Bringt euch ein!

    Donnerstag, 24.11.2016,  18:30 Uhr
    Physikhörsaal, Albert-Überle-Str. 9, 69120 Heidelberg.

    Facebookevent: Hier!

  • “Fett fetzt” Fatshaming und wie wir damit umgehen können

    Am Donnerstag, den 24.11.2016 veranstalten wir im Rahmen von [Perspektive Feminismus] den Vortrag »”Fett fetzt” – Fatshaming und wie wir damit umgehen können« um 19:30 Uhr im Café DaLang im Institut für Bildungswissenschaften (IBW) in der Akademiestr. 3, HD-Altstadt.

    perspektive_feminismusFat-Shaming – also die Diskriminierung von dicken_fetten Menschen – ist sehr weit verbreitet. Dicke_fette Menschen sind vielen Vorurteilen ausgesetzt und sie werden auf Grund ihres Körpers stigmatisiert. Egal ob im Schwimmbad, in der Uni oder in der Familie. Meist bekommen sie zu spüren, dass sie „falsch“ sind und sich (und ihren Körper) verändern sollen.
    Die Referentin möchte in ihrem Vortrag die Diskriminierungsform Fat-Shaming beleuchten und aufzeigen wie sie begründet wird. Ihren Schwerpunkt legt sie dabei auf das Erleben von dicken_fetten Frauen*. Zudem stellt sie die Frage nach einem möglichen Umgang für Betroffene, aber auch für Menschen, die solidarisch unterstützen möchten.

    Mehr Infos unter HIER

  • Aufruf: Sa. 10.12. [perspektive : grenzenlos feministisch]

    [perspektive : grenzenlos feministisch]

    Beginn: Samstag, 10.12.2016, 15 Uhr
    Startpunkt: Stadtbücherei Heidelberg, Poststr. 15, HD-Bergheim

    Weitere Infos zur Demo folgen!

    Aufruf zur Demonstration

    FEMINISMUS!?! Do we still need it? Die Gleichstellung der Frau* [1] ist doch hier in der westlichen Welt längst erreicht, Frauen* können wählen gehen, den Beruf ihrer Wahl ausüben, frei zwischen Karriere und Familie entscheiden, was wollt ihr denn noch mehr?

    Hallooooooooooo?!?! Geht’s noch?

    Ja, Angela Merkel ist Kanzlerin und laut Grundgesetz sind ALLE Menschen gleich und trotzdem erleben wir in letzter Zeit einen gesellschaftlichen Backlash[2].

    Traditionelle Rollenbilder schränken uns alle ein, aber für Frauen* führen sie oft außerdem zu finanzieller Abhängigkeit und Armut. Doch sie werden erneut aufpoliert und zum Teil staatlich gestützt, etwa mit dem Betreuungsgeld, der „Herdprämie“, die hauptsächlich Frauen* für den Verbleib bei Herd und Kindern prämiert. Immerhin wurde dieses inzwischen vom Bundesverfassungsgericht gekippt und für verfassungswidrig erklärt. Die „Demo für Alle“ gegen den neuen Bildungsplan an Schulen schwappt von Baden-Württemberg auf weitere Bundesländer über. Unter dem Vorwand, Familien und Kinder „schützen“ zu wollen, will sie ihre überholten starren Vorstellungen einer patriarchalen Familie allen aufzwingen. Sie hetzt gegen aufgeklärte Sexualpädagogik, gegen Geschlechteremanzipation, und richtet sich zudem gegen jegliche Formen der nicht-heterosexuellen Lebensweise. Rechte und christlich-fundamentalistische Kräfte formieren sich auf ihren Demonstrationen „Marsch für das Leben“ sowie „1000 Kreuze-Marsch“ als Anti-Abtreibungsfront. Sie erwarten, dass wir Frauen* unser Leben dem Anspruch, Kinder zu gebären, unterordnen, indem sie uns das Recht absprechen, selbstbestimmt über Schwangerschaftsabbrüche zu entscheiden.

    Das alles ist Wasser auf den Mühlen rechter und rechtskonservativer Meinungsmacher*innen. Deren Vorstellungen heterosexueller Zweigeschlechtlichkeit bilden die Grundlage für eine Überhöhung der (Klein-)Familie, die von ihren nationalistisch aufgeladen wird und zur Keimzelle des Staats stilisiert wird. Diese reaktionären Vorstellungen erhalten deutlichen Aufwind, festigen sich in Bewegungen wie PEGIDA und identitärer Bewegung und institutionalisieren sich darüber hinaus in der AfD und ihrer Etablierung.

    Dies sind nur einige Gründe, weshalb es hier und jetzt wichtig ist, unsere Stimme zu erheben und für eine emanzipierte, freie Gesellschaft auf die Straße zu gehen!

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